Die Journalistin und Filmemacherin Désirée von Trotha berichtet über das Leben der Menschen im Uranabbaugebiet der Republik Niger
Veranstalter:
Die Gefahr, welche von der Nutzung der Kernenergie ausgeht, wurde uns auf dramatische Weise durch die Katastrophen in Tschernobyl 1986 und nun aktuell in Fukushima vor Augen geführt. Ereignisse, die aufgrund ihrer Dimensionen für uns „normale“ Bürgerinnen und Bürger kaum zu fassen sind.
Doch selbst einfachste Fragestellungen bei der Nutzung der Kernenergie führen uns immer wieder zu kaum zu bewältigenten Problemstellungen. So ist bekannterweise die Frage der Endlagerung der hochradioaktiven Abfälle aus den Kernkraftwerken nach wie vor ungelöst. Sollen doch in einem solchen Endlager einmal hochgefährliche Stoffe für hunderttausende von Jahren „sicher“ gelagert werden.
Aber auch schon am Beginn der Nutzung der Kernenergie – bei der Gewinnung von Uran für den Einsatz in Kernbrennstäben – kommt es immer wieder zu massiven Umweltzerstörungen und -verschmutzungen. Die damit einhergehende Zerstörung der Lebensgrundlage der regionalen Bevölkerung hat weitreichende Folgen und führt oftmals zu einer Destabilisierung großer Regionen und ganzer Länder. Diesen häufig vergessenen Aspekt im Zusammenhang der Nutzung von Kernenergie wollen wir beleuchten. Dazu konnten wir eine hervorragende Kennerin einer Region mit intensivem Uranabbau für einen Vortrag gewinnen, die uns hautnah die dramatischen Auswirkungen auf das Leben der vom Uranabbau betroffenen Bevölkerung in der Republik Niger vor Augen führt.
Programm:
19:00 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
Ute Vogt MdB Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion im Untersuchungsausschuss Gorleben
19:10 Uhr
Aktuelle Energiepolitik – der Atomausstieg
Ute Vogt MdB
19:30 Uhr
Vortrag – Lesung – Diskussion „Uranabbau – der Beginn eines gefährlichen Irrwegs Désirée von Trotha Journalistin und Filmemacherin
anschließend Diskussion
20:45 Uhr
Schlusswort - Aussichten
Ute Kumpf MdB
21.00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Um Antwort bei Teilnahme wird bis zum 20.05.2011 gebeten.
Fax: 0711 - 51889020
Mail: ute.vogt(at)bundestag.de oder stuttgart(at)ute-vogt.de