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Freitag, 14. Januar | 21:00 Uhr

 

Pop Freaks - Nils Koppruch & Band

Support: Daantje & The Golden Handwerk

 

Eintritt: >> Vorverkauf : € 12,- / >> Abendkasse : € 15,-

 

 

präsentiert von:

 

 

Man kennt Nils Koppruch als Sänger und kreativen Kopf der Musikgruppe Fink, die mit Alben wie „Mondscheiner“, „Fink“ und „Haiku Ambulanz“ – nun ja, man muss es so sagen: Musikgeschichte geschrieben haben. Zumindest gab es das vorher nicht. Es gab diese Art von Texten nicht, und auch nicht diese Musik, die zu beschreiben wir hier gar nicht erst versuchen wollen, denn daran sind schon ganz andere gescheitert. Jedenfalls war vor fünf Jahren Schluss mit Fink. Es schien, als hätte die ständige Weiterentwicklung von Text und Ton die Band an einen Punkt geführt, von dem aus ein Weiter nicht mehr möglich war.
2007 erschien dann Koppruchs erstes Album unter eigenem Namen. Es hieß „Den Teufel tun“ und war ein bisschen merkwürdig, recht düster nämlich, sparsam instrumentiert und besorgniserregend introvertiert. Es schien, als hätte sich Koppruch von der Welt abgewandt und nicht wenige dachten: Das war’s dann wohl. Der Mann ist ja unter dem Namen SAM. auch erfolgreicher Maler, und vielleicht ist er nun einfach durch mit der Musik – hätte ja sein können.


Aber jetzt kommt „Caruso“, und das waidwunde Solodebüt wirkt auf einmal wie ein Luftholen vor dem ganz großen Wurf. „Caruso“ hat alles, was die Songs von Koppruch und Fink so einzigartig und wundervoll machte. Da ist die Musik, die ihren Ursprung im Nordamerika des Neunzehnten Jahrhunderts hat, im Blues, Country, Folk und Swing, dabei aber niemals folkloristisch wirkt. Es ist eher Pop, der sich aus anderen Quellen speist, als das, was wir gemeinhin als Pop bezeichnen. Und da sind diese Texte, in denen mit wenigen Worten große Geschichten erzählt werden voller Weisheit, Witz und Lebensliebe. Was nur den wenigsten Dichtern gelingt, erreicht Koppruch dabei scheinbar mühelos: Das Erschaffen mehrer Bedeutungsebenen, die Komplexität des Lebens versteckt zwischen schlichten Zeilen von atemberaubender Anmut, und das alles mit einer Meisterschaft, die sein bisheriges Schaffen in den Schatten stellt und im deutschsprachigen Raum seinesgleichen sucht.

 

www.nilskoppruch.de