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Freitag, 21. Januar | 21:00 Uhr

 

Pop Freaks - Festland

Support: School of Zuversicht

 

Eintritt: >> Vorverkauf : € 10,- / >> Abendkasse : € 13,-

 

 

präsentiert von:

 

 

Die Band wurde unter anderem gegründet, um die ästhetische Schnittmenge von Franz Schubert und Mike Ink zu erschaffen, so behauptet das zumindest der Drummer Thomas. Dieses Ziel wurde souverän verfehlt. Es sind einfach noch zu viele andere Variablen mit im Spiel. Unabhängig davon haben Festland mit ihrem zweiten Album ihre stilistische Bandbreite erweitert und zeigen, dass sie ohne weiteres in der vorderen Tabellenhälfte der deutschen Intelligenzmusik mithalten können. Sie haben mitbekommen, was sich in den letzten Jahrzehnten in den spannenden Nischen der Populärmusik so getan hat, und verarbeiten all das, ohne irgendein Genre nachzubeten. Sie wissen, dass die ästhetische Kraft von avancierter Clubmusik noch lange nicht ausgereizt ist und dass einige von ihnen ab und an mal in einem Hörsaal saßen, hat auch nicht geschadet. Texter Fabian Weinecke etwa fallen immer wieder ein paar schicke Sprachbilder ein, die irgendwo zwischen Romantik und dem Erbe französischer Denker aus der Post-irgendwas-Schublade oszillieren, ohne dass es angebermäßig verkopft klingt. Empfindsamkeit, Groove und Intellekt geben sich bei Festland lässig die Hand. Wie viele andere deutsche Bands können das von sich behaupten?

 

Noch was: Festland existieren seit 2005 und haben in ihrem bisherigen Dasein unter anderem mit F.S.K, Stereo Total und den Fehlfarben auf der Bühne gestanden. Sie sind dabei weder beschimpft noch mit Eiern beworfen worden.

 

"Ich glaube, was mir so gefällt bei Festland, ist die Durchlässigkeit. Ein transparenter Körper, der durch die Nacht gleitet, unerkannt." (Felix Kubin)

 

"Keine zweite Band klingt wie Festland, und trotzdem ist nichts von einer Originalitätsanstrengung zu hören." (Spex)

 

„Festland aus Essen sind eine schleichend schöne Musik jenseits aller Spektakel, und das ist das Spektakel [...] Clubmusik in Bandbesetzung und mit Suchtfaktor.“ (De:bug)

 

"Festland laufen über die Sommerwiesen ihrer Fantasie, pflücken verträumt Sträuße, in denen auch mal Unkraut landet, und garnieren sie mit Texten voller “Geleise”, “Gassen”, “Utopien”, deren lyrische Selbstbezogenheit selten bemüht klingt, eher entrückt." (Die Zeit)

 

"Hier wird nicht verzweiflungsvoll geknödelt, sondern mit traurigem, aber unbestechlichem Blick eine Verlustkartografie der modernen Welt erstellt." (Taz)

 

www.myspace.com/festlandschoenemusik